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Die Macht der Daten

Die Macht der Daten

„Kunden, die diesen Artikel kauften, kauften auch…“. Hinter dieser Funktion, die uns täglich im Online-Shopping begegnet, steckt das Ergebnis von modernen Datenanalysen, die den Produkten bestimmte Wahrscheinlichkeiten zuordnen, in Kombination miteinander aufzutreten. Was zunächst nur interessant für Datenriesen wie Amazon, Google und Facebook klingt, kann auch für Serienhersteller oder Anlagenbauer von entscheidendem Vorteil sein und helfen, Produktportfolio und Wertschöpfung zu optimieren. Warum das wichtig ist, lesen Sie in diesem Artikel.

Marktfähig im digitalen Zeitalter

Digitalisierung bedeutet, dass ein immer größerer Teil der Wertschöpfung in unserer weltweiten Wirtschaft aus der Nutzung von Daten resultiert. Dagegen sinkt der wertschöpfende Anteil des produzierten Materials. Erfolgreich bleibt in dieser Welt, wer die Macht der Daten für seine Zwecke nutzt und so dem Markt das passendere, agilere, effizientere und intelligentere Portfolio entgegenstellt.

Daten sammeln bedeutet in die Zukunft investieren

Ausgangspunkt für jede Analyse ist eine solide Datenbasis und die beste Quelle dafür ist Ihr Unternehmen selbst. Zwar gibt es große Datenbanken und Studien aus der Marktforschung. Sind diese jedoch zu unspezifisch für Ihren hochspezifizierten Markt, so ist die Betrachtung der eigenen Daten meist wesentlich aussagekräftiger. Dabei gilt es zunächst, viele kleine Datenquellen, die oft in ERP, CRM oder PLM Systemen oder gar in Form von Excel-Dateien in den tiefen von Projektordnern liegen, systematisch zusammenzutragen.

Wichtig ist, dass diese Daten über eindeutige Projekt- oder Kundennummern einander zugeordnet werden können. Dabei gilt: Je mehr desto besser und je eher desto besser. Mehr Daten, die weiter in die Vergangenheit reichen, ermöglichen es, langfristige Entwicklungen zu erkennen und potentiell mehr Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei ist es egal, ob Sie als (Klein-) Serienhersteller mehrere 10.000 Produkte oder als Anlagenbauer nur 100 Anlagen im Jahr verkaufen. Daten gibt es genug.  Auch ist es egal, ob Sie jetzt schon wissen, was Ihnen die Daten einmal sagen können werden. In einer Welt der Digitalisierung wird der Wert der Daten steigen. Wer diese systematisch sammelt, wird die Nase vorn haben.

Zwei Dinge sind hier besonders wichtig:

  • Achten Sie auf eine eindeutige Zuordnung.
  • Tragen Sie Daten systematisch, zentral und automatisiert zusammen.

Mehr Wissen = mehr Macht (alles andere sind Ausreden)

Die gesammelten Daten spiegeln grundsätzlich die Retrospektive – vereinzelt auch die Gegenwart – dar. Was können wir also daraus über die Zukunft lernen? Die Antwort lautet: vieles – aber nicht alles. Nehmen wir einmal als Beispiel, wie ein Kind Fahrrad fahren lernt. Schwierige Verkehrssituationen, egal ob man sie erfolgreich gemeistert hat oder nicht, erweitern den Erfahrungsschatz. Auch wenn zukünftige schwierige Situationen nie wieder genau so sondern immer etwas anders ablaufen werden, tragen die erlernten Bewegungsabläufe und Reaktionsmöglichkeiten dazu bei, auch neue unbekannte Verkehrssituationen besser zu meistern. Genau die gleiche Macht haben Daten.

Ein umfassendes Verständnis der Vergangenheit hilft, die Zukunft besser zu verstehen. Dabei wird man Muster, Zusammenhänge und Sachverhalte entdecken, die auch für zukünftige Situationen gelten, obwohl diese ungewiss sind und schnellen Änderungen unterliegen. Wichtig ist hier, auch die Zusammenhänge zu identifizieren, die in künftig nicht mehr gelten werden. Dazu bietet es sich an, die Datenanalyse mit Techniken der Produktplanung, wie z.B. der Szenarioanalyse, Use Case Analysen und der Marktsegmentierung zu verknüpfen. Somit erhalten Sie ein robustes und aussagekräftiges Bild über Ihre Zukunft.

Wichtig ist: Wissen ist Macht. Viele der heutigen Erfolgsunternehmen der digitalen Zeit ziehen ihre Erfolge aus umfassenden Analytics. Sie zeigen, dass der Blick in die eigenen Daten in eine innovative Zukunft führt. Alles andere sind Ausreden.

Trendanalyse auf Basis von Verkaufsdaten
Trendanalyse auf Basis von Verkaufsdaten

Der Weg zum effizienten Portfolio

Aus den Daten lassen sich eine Vielzahl von Analysen durchführen. Eine Analyse der verkauften Varianten hilft Exoten, Redundanzen und Kernmärkte zu identifizieren. Ebenso lassen sich Lücken im Portfolio aufdecken und mögliche zukünftige Potentiale vorhersagen. Die Clusteranalyse unterteilt den Markt in einzelne Gruppen von Varianten und Kunden. Dadurch lassen sich Produktbaureihen ideal planen. Die Konfigurationsanalyse ermöglicht es analog wie Amazon häufig und selten gezogene Kombinationen von Eigenschaften Ihres Produktes zu identifizieren.

Netzwerk mit Auswahlwahrscheinlichkeiten von Features an einem technischen Produkt.
Netzwerk mit Auswahlwahrscheinlichkeiten von Features an einem technischen Produkt.

Durch das Verständnis lässt sich das Portfolio verschlanken ohne dabei den Markt zu beschneiden. So sparen Sie Entwicklungs- und Absicherungsaufwand. Produktfeatures können paketiert und somit als Modul angeboten werden. Dies reduziert nicht nur die Komplexität im Vertriebsprozess, sondern kann auch dazu beitragen, dass sich die Abnahmemengen von den Lieferanten stabilisieren. Somit unterstützt die Datenanalyse Einsparpotentiale zu identifizieren.

Das Wissen über den Markt und dessen Segmente unterstützt Sie bei der Strukturierung Ihrer Produktbaukästen und Plattformen. Der Blick auf die zeitliche Entwicklung und auf die Lücken im Portfolio unterstützen Sie dabei, neue Märkte zu erschließen.

Zum Mitnehmen

Die Macht der Daten zu nutzen, ist eine der wichtigsten Erfolgsstrategien in der digitalen Welt. Es gilt: je mehr Daten und je gründlicher die Interpretation, desto mehr Macht -hierbei gelten keine Ausreden. Verschiedene Analysemethoden führen auf Erkenntnisse, wie Sie

  • Einsparpotenziale nutzen,
  • Ihre Baukästen, Baureihen und Plattformen zukunftsrobust strukturieren und
  • Märkte ausbauen oder neu erschließen können.

Nutzen Sie die Macht Ihrer Daten, um ein effizientes Portfolio anzubieten und behalten Sie im Wettbewerb die Nase vorn.

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